Engagierte Menschen machen es möglich – das Lernfestival 2010
Interview mit KoordinatorInnen aus Bern, Solothurn und St. Gallen
Warum setzen sich Menschen für das lebenslange Lernen ein? Der SVEB sprach mit drei KoordinatorInnen: Willi Lindner (WL) aus Solothurn organisiert in diesem Jahr, mit Daniel Hofer vom Berufsbildungszentrum Gesundheit, sein erstes Lernfestival. Er ist dipl. Elektroingenieur FH, Schulleiter der Höheren Fachschule für Technik HFT-SO, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Kareen Sulser Kleeli (KS) ist Kauffrau und Führungsfachfrau bei LLS Live Language Sprachreisen in St. Gallen und koordiniert ihr zweites Lernfestival. Das Berner Lernfestival wird von einem dreiköpfigen Koordinationsteam (KTB) auf die Beine gestellt. Dabei sind: Anouk Haehlen, Carmen Fraefel, und Vera Stoll. Sie sind Soziokulturelle Animatorinnen in Ausbildung an der Hochschule Luzern und zum ersten Mal dabei.
Während 24 Stunden wird die ganze Schweiz zum Lernen angeregt. An über 450 Lernevents können Neugierige ihren Wissensdurst stillen und Neues ausprobieren. Alle Angebote sind kostenlos. 1996 organisiert der Schweizerische Verband für Weiterbildung SVEB auf nationaler Ebene das erste Lernfestival. Das Festival startete in einem dreijahres Rhythmus, seit 2008 wird es jährlich als 24-Stunden- Event durchgeführt. Um die lokale Organisation der Events kümmern sich regionale oder kantonale KoordinatorInnen. Sie schaffen Netzwerke mit Bildungsanbietern, Institutionen, Unternehmen, Verbänden und der Politik. Die regionale Koordination der Lern-Events basiert hauptsächlich auf unzähligen freiwillig geleisteten Arbeitsstunden von engagierten Menschen. Ohne die, wäre die Durchführung des Festivals nicht möglich. Angeboten werden Lernevents aus den verschiedensten Bereichen - von Wirtschaft und Handwerk über Kultur und Gesundheit bis hin zur Politik. Sie richten sich an alle Interessierten aus allen Bildungsstufen.
Interview mit KoordinatorInnen aus BE, SO und SG




