Schweizerischer Verband für Weiterbildung SVEB

25.01.2012

Das Weiterbildungsgesetz aus SVEB-Sicht

Der Entwurf für das lang erwartete Weiterbildungsgesetz (WeBiG) ist in der Vernehmlassung. Der SVEB-Vorstand hat sich intensiv mit der Vorlage befasst und eine erste Stellungnahme verfasst.

Der Gesamteindruck ist: Der Gesetzesentwurf erfüllt in minimaler Weise den Verfassungsauftrag. Er reicht aber nicht aus, um die Weiterbildung in der Schweiz zukunftsfähig weiterzuentwickeln und zu fördern. Um das zu leisten, muss das WeBiG den Weiterbildungsbereich klar als eigenständigen Bildungsbereich fassen, statt ihn als Restkategorie ausserhalb des formalen Bildungssystems zu definieren.

Einige wichtige Anliegen sind im Entwurf gut gelöst, so die Themen Chancengleichheit  und Grundkompetenzen. Andere zentrale Anliegen fehlen aber oder sind nur am Rande berücksichtigt. Entsprechend fordert der SVEB Änderungen in den Bereichen:

  • Weiterbildungsbegriff
  • Transparenz
  • Abschlüsse
  • Weiterbildungskonferenz
  • Qualitätssicherung
  • Anrechnung von Bildungsleistungen

Im Weiteren verlangt der SVEB als Dachverband die aktive Mitsprache bei der weiteren Entwicklung des Gesetzesentwurfs. Die aktuelle, noch provisorische SVEB-Stellungnahme ist auf www.alice.ch/de/themen/weiterbildungsgesetz in Deutsch und Französisch verfügbar. Die SVEB-Mitglieder sind aufgefordert, sich kritisch mit dem WeBiG auseinanderzusetzen und eigene Stellungnahmen zu formulieren. Die Vernehmlassungsfrist dauert bis 13. April 2012.

>> Stellungnahme

Weitere Informationen:
www.parlament.ch/ab/frameset/d/n/4901/369687/d_n_4901_369687_369903.htm
www.alice.ch/de/themen/weiterbildungsgesetz/

Kontakt: andre.schlaefli@alice.ch

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