Schweizerischer Verband für Weiterbildung SVEB

Delegiertenversammlung 2008



Rudolf Strahm neuer SVEB-Präsident

Die Tessiner Nationalrätin Chiara Simoneschi-Cortesi zieht sich nach sieben Jahren aus dem Präsidium des SVEB zurück. Sie wird im 2009 den Nationalrat präsidieren. Als neuen Präsidenten wählte die Delegiertenversammlung am 21. Mai 2008 Preisüberwacher Rudolf Strahm. Er wird sein Amt am 1. September 2008 antreten.

«Bildung und Weiterbildung ist die wichtigste und wirksamste wirtschaftspolitische Strategie, mit der sich das Hochlohnland Schweiz in der Globalisierung wirtschaftlich behaupten kann», machte der neue SVEB-Präsident Rudolf Strahm gleich zu Beginn seiner Antrittsrede klar. Der Strukturwandel in der Wirtschaft sei nur mit Weiterbildung zu bewältigen.

SVEB-Direktor André Schläfli betonte in seiner Rede, dass in der Weiterbildung ein dringender Handlungsbedarf bestehe. Pro Jahr nutze nur gerade ein Drittel der Bevölkerung berufsorientierte Weiterbildung, bei rückläufiger Tendenz. Zudem sei die Chancenungleichheit zwischen hoch und niedrig Qualifizierten in der Schweiz bedeutend höher als in den OECD-Staaten.

Der Bundesrat habe mit der neuen Bildungsverfassung den klaren Auftrag, die Weiterbildung als ganzen Bereich zu regeln. Darum forderte die scheidende Präsidentin Chiara Simoneschi-Cortesi ein griffiges Rahmengesetz bis 2010.

Interview von Wilma Rall (Radio RaBe) mit Chiara Simoneschi-Cortesi und Rudolf Strahm anlässlich der Pressekonferenz vom 21. Mai 2008.

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