EU-Strategie des Lebenslangen Lernens
Die Europäische Union verfügt seit dem Jahr 2000 über eine bildungspolitische Strategie, die das Ziel verfolgt, «die Union zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt zu machen – einem Wirtschaftsraum, der fähig ist, ein dauerhaftes Wirtschaftswachstum mit mehr und besseren Arbeitsplätzen und einem größeren sozialen Zusammenhalt zu erzielen».
Das Lebenslange Lernen gilt als roter Faden dieser Strategie. Konkrete Vorschläge, wie dieses zu verwirklichen sei, hat die Europäische Kommission 2001 publiziert.
Eine zentrale Rolle spielt ausserdem der Begriff «lernende Region». Die Initiative, die auch unter der Abkürzung R3L (englische Abkürzung für Regional networks for Life-Long Learning) bekannt ist, will die regionale Dimension des lebenslangen Lernens in Europa fördern.
Was bisher geschah
- Im März 2000 definierte der Europäische Rat in Lissabon das strategische Ziel für das kommende Jahrzehnt: Die EU soll zum «wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt» werden.
- Am 21. November 2001 verabschiedete die Kommission die Mitteilung Einen europäischen Raum des lebenslangen Lernens schaffen. mit konkreten Vorschläge zur Verwirklichung der bildungspolitischen Strategie.
- Im 2007 publizierte die Kommission den Aktionsplan Erwachsenenbildung welcher unter anderem über die Bildungsprogramme umgesetzt wird.
Ausblick
- Die Umsetzung der Strategie ist auf EU-Ebene sowie in den Mitgliedstaaten in Umsetzung.




